Ich bin für eine Zweitmeinung zu Dr. Xu gekommen und absolut begeistert. Sie hat sich viel Zeit genommen und alles ausführlich erklärt.
Henri, vor 3 Monaten
Wieder beißen, ohne darüber nachzudenken
Guter Zahnersatz fällt nicht auf. Er sitzt fest, fühlt sich nach kurzer Zeit selbstverständlich an, und niemand sieht ihm an, dass er nicht gewachsen ist.

Ein fehlender Zahn ist mehr als eine Lücke. Die Nachbarzähne kippen langsam in den freien Raum, der Zahn im Gegenkiefer wächst nach unten oder oben nach, weil ihm der Gegenspieler fehlt. Nach Jahren stimmt der Biss nicht mehr, und einzelne Zähne tragen Lasten, für die sie nicht gebaut sind.
Dazu kommt der Knochen: Er wird nur erhalten, wenn er belastet wird. Ohne Zahnwurzel baut sich der Kiefer an dieser Stelle ab, langsam aber stetig. Wer eine Lücke jahrelang lässt, hat später weniger Knochen für ein Implantat – und ein sichtbar schmaleres Profil.
Deshalb reden wir früh darüber, auch wenn nichts wehtut. Manchmal ist die Antwort eine Brücke, manchmal ein Implantat, manchmal eine herausnehmbare Lösung. Was passt, hängt von der Zahl der Lücken ab, vom Knochen, von Ihrer Gesundheit und ehrlich gesagt auch vom Budget.
Eine Krone umfasst einen einzelnen Zahn, der zu stark geschädigt ist, um mit einer Füllung stabil zu bleiben – nach einer Wurzelbehandlung etwa, oder wenn ein Höcker abgebrochen ist. Aus Keramik gefertigt, ist sie von einem natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden.
Eine Brücke schließt eine Lücke, indem sie sich auf den Nachbarzähnen abstützt. Sie ist bewährt und in der Regel schneller fertig als ein Implantat, kostet aber gesunde Substanz an den Nachbarzähnen, weil diese beschliffen werden müssen.
Ein Implantat ersetzt die Wurzel und lässt die Nachbarzähne unberührt. Es hält den Knochen an dieser Stelle in Funktion und fühlt sich am nächsten am eigenen Zahn an. Voraussetzung sind genügend Knochen und eine gesunde Schleimhaut.
Fehlen viele Zähne, kommen herausnehmbare Lösungen ins Spiel – Teleskopprothesen, die sich an vorhandenen Zähnen halten, oder Prothesen, die auf zwei bis vier Implantaten sicher einrasten. Viele empfinden das im Alltag als große Erleichterung: mehr Halt, in der Regel ohne Haftcreme.

Röntgen, Abdruck oder Scan, ein Blick auf den Biss. Daraus entstehen zwei bis drei Vorschläge mit Preisen.
Sie gehen nie mit einer sichtbaren Lücke nach Hause. Für die Zwischenzeit gibt es einen Ersatz.
Wir arbeiten mit einem Labor aus der Region. Anpassungen gehen dadurch schneller und genauer.
Farbe, Form und Kontakte werden geprüft, solange sich noch alles ändern lässt.
Nach zwei Wochen schauen wir, ob der Biss stimmt und das Zahnfleisch ruhig ist. Kleine Korrekturen sind normal.
Wir zeigen Ihnen, wie Ränder und Zwischenräume sauber bleiben. Davon hängt die Haltbarkeit ab.
Für Zahnersatz zahlt die gesetzliche Kasse einen Festzuschuss, der sich nach dem Befund richtet, nicht nach der gewählten Lösung. Wer regelmäßig zur Kontrolle war und das Bonusheft geführt hat, bekommt mehr – nach fünf Jahren und nach zehn Jahren steigt der Zuschuss.
Alles, was über die Regelversorgung hinausgeht, tragen Sie selbst: Keramik statt Metall im sichtbaren Bereich, Implantate, aufwendigere Verankerungen. Sie bekommen von uns einen Heil- und Kostenplan mit dem Kassenanteil und Ihrem Eigenanteil, den wir vorher bei der Kasse einreichen. Erst wenn Sie zustimmen, beginnen wir.
Gut zu wissen
Ich bin für eine Zweitmeinung zu Dr. Xu gekommen und absolut begeistert. Sie hat sich viel Zeit genommen und alles ausführlich erklärt.
Henri, vor 3 Monaten
Ich habe seit Jahren große Angst vor dem Zahnarzt. Hier habe ich mich zum ersten Mal wirklich sicher und ernst genommen gefühlt.
Negar Ajoudani, vor 8 Monaten
Super liebes Team und tolle Zahnärztin. Ich bin Angstpatientin und es wurde bei der Zahn-OP sehr behutsam mit mir umgegangen.
Evylin Weiss, vor 4 Monaten
Kronen und Brücken halten im Schnitt zehn bis zwanzig Jahre, Implantate bei guter Pflege häufig länger. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt vom Einzelfall ab. Entscheidend ist weniger das Material als die Reinigung der Ränder: Wo sich dort Belag sammelt, entsteht Karies am Übergang oder eine Entzündung im Zahnfleisch.
Ein Implantat schont die Nachbarzähne und erhält den Knochen, dauert aber länger und kostet mehr. Eine Brücke ist schneller fertig und wird von der Kasse stärker bezuschusst, verlangt aber das Beschleifen gesunder Zähne. Sind die Nachbarzähne ohnehin behandlungsbedürftig, spricht das für die Brücke, sonst meist für das Implantat.
Bei Vollkeramik in der Regel nicht. Sie ist lichtdurchlässig wie natürlicher Zahn. Kritisch sind Metallkeramikkronen an Frontzähnen, weil am Rand ein dunkler Schatten entstehen kann – deshalb empfehlen wir dort Keramik.
Gar nicht. Für die Zeit der Herstellung bekommen Sie ein Provisorium, das aussieht wie ein Zahn und mit dem Sie normal sprechen und vorsichtig kauen können. Bei Implantaten liegt zwischen Einbringen und Belastung eine Einheilzeit von einigen Monaten – auch die überbrücken wir sichtbar.
Nein. Häufig lässt sich eine Prothese unterfüttern, weil der Kiefer sich verändert hat. Wenn das nicht reicht, geben zwei bis vier Implantate ihr festen Halt – für viele eine deutliche Verbesserung im Alltag, und meist günstiger als ein kompletter neuer Ersatz.
Mit festsitzendem Ersatz in der Regel weitgehend. Sehr harte Dinge wie Nussschalen oder Obstkerne sollte man auch mit eigenen Zähnen nicht knacken. Bei herausnehmbaren Prothesen braucht es einige Wochen Gewöhnung, bis auch feste Nahrung wieder unproblematisch ist.
Lassen Sie uns über die Lücke sprechen, bevor sie Folgen hat.
Sie bekommen zwei bis drei Vorschläge mit Preisen – und Zeit, sich zu entscheiden.