Ich bin für eine Zweitmeinung zu Dr. Xu gekommen und absolut begeistert. Sie hat sich viel Zeit genommen und alles ausführlich erklärt.
Henri, vor 3 Monaten
Ein Ersatz, der sich anfühlt wie ein eigener Zahn
Ein Implantat ersetzt die Wurzel, nicht nur den Zahn. Deshalb fühlt es sich nach der Einheilung an wie ein eigener – und deshalb bleibt der Knochen erhalten.

Ein Implantat ist eine kleine Schraube aus Titan, die an die Stelle der fehlenden Wurzel in den Kiefer eingebracht wird. Der Knochen wächst in den folgenden Monaten fest an ihre Oberfläche an – ein Vorgang, der seit Jahrzehnten gut untersucht ist. Darauf kommt später die sichtbare Krone.
Der große Vorteil liegt darin, dass die Nachbarzähne unangetastet bleiben. Anders als bei einer Brücke muss nichts Gesundes beschliffen werden. Und weil der Kiefer an dieser Stelle wieder Kaukräfte aufnimmt, baut er sich nicht weiter ab.
Voraussetzung sind ausreichend Knochen, gesundes Zahnfleisch und ein Allgemeinzustand, der einen kleinen Eingriff zulässt. Fehlt Knochen, lässt er sich in vielen Fällen aufbauen. Ob das bei Ihnen nötig ist, zeigt eine Röntgenaufnahme; bei komplexeren Fällen arbeiten wir mit einer dreidimensionalen Planung.
Zuerst untersuchen wir Knochen und Zahnfleisch und planen die Position. Sie erfahren dabei, wie viele Termine es braucht, wie lange die Einheilung dauert und was das Ganze kostet – vor dem ersten Eingriff, schriftlich.
Das Einbringen selbst geschieht unter örtlicher Betäubung und dauert bei einem einzelnen Implantat etwa 30 bis 45 Minuten. Sie spüren in der Regel Druck, aber keinen Schmerz. Wer möchte, kann den Eingriff im Dämmerschlaf durchführen lassen; dabei werden Sie durchgehend überwacht.
Danach folgt die Einheilphase von etwa drei bis sechs Monaten, in der Sie ein Provisorium tragen. Die ersten Tage sind die unangenehmsten: Kühlen, Schonkost, kein Sport. Schwellungen sind üblich. Bei starken oder zunehmenden Schmerzen melden Sie sich bitte bei uns.
Ist das Implantat eingeheilt, nehmen wir Maß für die Krone. Nach dem Einsetzen sehen wir Sie regelmäßig zur Kontrolle, denn ein Implantat braucht Pflege wie ein Zahn. Entzündet sich das Gewebe darum, kann es sich lockern – vermeidbar mit sauberen Rändern und regelmäßiger professioneller Reinigung.

Wir prüfen die Betäubung, bevor wir beginnen. Melden Sie sich sofort, wenn etwas durchkommt.
Auf Wunsch mit Analgosedierung. Sie bleiben ansprechbar und nehmen die Behandlung deutlich gedämpfter wahr.
Wer nervös ist, sollte nicht den halben Tag warten. Fragen Sie nach einem frühen Platz.
Nach einem Eingriff im Dämmerschlaf dürfen Sie nicht selbst fahren – bringen Sie jemanden mit.
Sie bekommen schriftlich mit, was in den ersten Tagen zu tun ist und wann Sie uns anrufen sollten.
Wenn nachts etwas ist, hilft der zahnärztliche Notdienst; am nächsten Morgen sind wir wieder da.
Implantate sind grundsätzlich privat zu tragen. Für die Krone darauf gibt die gesetzliche Kasse allerdings ihren Festzuschuss – abhängig vom Befund und Ihrem Bonusheft. Es kommen also nicht die vollen Kosten auf Sie zu.
Notwendige chirurgische Eingriffe wie Zahnentfernungen, Weisheitszähne oder eine Wurzelspitzenresektion sind Kassenleistung. Privat abzurechnen sind Zusatzleistungen wie dreidimensionale Planung, Knochenaufbaumaterial oder die Analgosedierung. Sie erhalten alles aufgeschlüsselt, bevor etwas beginnt.
Gut zu wissen
Ich bin für eine Zweitmeinung zu Dr. Xu gekommen und absolut begeistert. Sie hat sich viel Zeit genommen und alles ausführlich erklärt.
Henri, vor 3 Monaten
Ich habe seit Jahren große Angst vor dem Zahnarzt. Hier habe ich mich zum ersten Mal wirklich sicher und ernst genommen gefühlt.
Negar Ajoudani, vor 8 Monaten
Super liebes Team und tolle Zahnärztin. Ich bin Angstpatientin und es wurde bei der Zahn-OP sehr behutsam mit mir umgegangen.
Evylin Weiss, vor 4 Monaten
Während des Eingriffs ist er unter örtlicher Betäubung in aller Regel schmerzarm; viele Menschen empfinden ihn als weniger unangenehm als eine Zahnentfernung. In den ersten zwei bis drei Tagen danach ist die Stelle empfindlich und geschwollen; das ist mit einem einfachen Schmerzmittel gut zu beherrschen.
In der Regel drei bis sechs Monate, weil der Knochen Zeit zum Anwachsen braucht. In dieser Zeit tragen Sie ein Provisorium, mit dem Sie normal sprechen und vorsichtig kauen können. Muss vorher Knochen aufgebaut werden, verlängert sich der Zeitraum.
Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle oft viele Jahre. Verlässliche Angaben für den Einzelfall sind nicht möglich, weil Knochen, Pflege und Allgemeingesundheit eine Rolle spielen. Die größte Gefahr ist eine Entzündung des Gewebes rundherum, ausgelöst durch Belag – deshalb sind die Reinigungstermine kein Beiwerk, sondern die Voraussetzung für Haltbarkeit.
Nicht sinnlos, aber riskanter. Nikotin verschlechtert die Durchblutung und damit die Einheilung, die Verlustrate ist messbar höher. Wenn Sie in den Wochen um den Eingriff reduzieren oder pausieren, hilft das deutlich – darüber sprechen wir offen und ohne Belehrung.
Dann lässt sich in vielen Fällen aufbauen, mit eigenem Knochen oder mit Ersatzmaterial. Das ist ein zusätzlicher Eingriff mit eigener Heilungszeit. Manchmal ist auch eine kürzere Implantatform oder eine andere Position die einfachere Lösung.
Nein. Wenn sie richtig stehen, sauber zu reinigen sind und keine Beschwerden machen, bleiben sie. Entfernt werden sie, wenn sie schräg liegen, wiederholt entzündet sind, an den Nachbarzahn drücken oder gar nicht durchbrechen können.
Wir sagen Ihnen vorher, was auf Sie zukommt.
Beratung mit Röntgenbild und Kostenplan – danach entscheiden Sie in Ruhe.